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Simone Kermes- Dramatische Ohnmacht

Autor: Simone Datum: September 13, 2012

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Reviews of the new Dramma-CD

Autor: Simone Datum: August 29, 2012

Die neue CD von Simone Kermes ist eine Zeitreise ins goldene Zeitalter des Belcanto. Mit mehreren Weltersteinspielungen entwirft sie ein klingendes Bild der Komponisten der Neapolitanischen Schule und liefert ein beeindruckendes Zeugnis der technischen Meisterschaft der Kastraten. […] [Simone Kermes] überzeugt mit großem Detailreichtum und einem facettenreichen Spiel mit Farben, ob in den rasenden Koloraturen von „Per trionfar pugnando“ oder dem elegischen „Alto Giove“, das zudem eine superbe Atemkontrolle verrät. Die Sängerin wird hier zum Medium für die beeindruckende Kunst der Kastraten.“
(Fono Forum, 09/2012)

„Kermes begeistert einmal mehr durch ihre phänomenale Technik und durch den schier unbegrenzten Tonumfang ihrer Stimme. Hinreißend, wie sie auch noch bei aberwitzigsten Tempi mit fast zirzensisch anmutenden Oktavsprüngen  von aufgewühlten Meeren, Feuerbrünsten und anderen Naturgewalten singt.“
(Financial Times Deutschland, 06.08.12)

„Kermes verfügt nicht nur über eine glasklare Intonation, ein vulkanisches Ausdrucksvermögen und ein Gespür für feinste Nuancen. Sondern diese Frau hat Ideen, die hohe Kunst des Koloraturgesangs in ein Rock’n'Roll-Feuerwerk zu verwandeln. […]Wem bis hierher unverständlich ist, warum Kastraten wie Farinelli in ihrer Zeit Superstars waren, dem wird hier ein Licht aufgehen. Denn hinter dieser Einspielung steckt nicht nur ein riesiges Können, sondern vor allem Herz und Inspiration.“
CD der Woche
(Deutschlandradio Kultur, 20.08.12)

„Die Frau ist ein Phänomen: Sie wird von CD zu CD immer noch besser. Simone Kermes’ neues Album “Dramma” ist zweifellos die Krönung ihres bisherigen Tonträger-Outputs. […]Ihre virtuosen Hexenkünste haben nach wie vor nicht Ihresgleichen. Die Selbstverständlichkeit, mit der sie durch schier endlose Koloraturketten in Extremhöhen aufsteigt (und dort auch noch ihre perfekte Messa di voce demonstriert – und zwar bei einer 440 Hz-Stimmung!), trifft einen mittlerweile zwar nicht mehr unvorbereitet, mindert die Wirkung ihrer Kunst deshalb aber nicht im Geringsten. Hinzu kommt, dass ihr die Innigkeit der ruhigeren Arien immer noch berührender gerät. Und so befindet man sich auf “Dramma” in einem ständigen Wechselbad der Gefühle, möchte nach einer der halsbrecherischen Nummern gleich die nächste hören, ist dann aber von dem folgenden lyrischen Stück so angetan, dass man gar nicht mehr weiß, was man denn nun schöner finden soll. […] So wie es aussieht (und sich vor allem anhört) steht ihr Thron noch für viele Jahre unverrückbar fest.“
(Rondo, 18.08.2012)

„„Dramma“ ist eine Sammlung barocker Preziosen, Gesangskunst zum Schwärmen. […] Kaum etwas davon ist bekannt, alles wunderbar, eine ganze Welt verschiedenster Stimmungen, alles entsetzlich schwer und mit überragender Souveränität gesungen. […] Es sind die leisen Töne, das schlichte, nackte Singen ebenso wie die traumwandlerische Sicherheit in der Höhe. […] perfekte Gesangskunst.“
(Aachener Zeitung, 11.08.12)

„Über Herz und Hirn verfügt die Leipziger Sopranistin Simone Kermes in gehörigem Maß. Wenn sie singt, dann nie mit angezogener Handbremse; emotional immer an der Grenze – egal, ob Zorn, Wut, Enttäuschung, Rache oder manchmal auch Liebe zu transportieren sind. Sie scheint aufzugehen in ihren Heldinnen und förmlich eins zu werden mit ihnen, ohne sich selbst, ihre stupende Technik und ihren Gestaltungswillen zu verlieren. Elf virtuose Arien […] hat Simone Kermes für ihre neue CD zusammengestellt. […] Alles vergessene Stücke […] Die wollen nicht einfach nur gesungen, sondern nach allen Regeln der damaligen Kunst sinnlich verziert und dramatisch ausgeschmückt werden. Dafür braucht es zum einen das historische Wissen um Sinn und Zweck von Koloratur […]. Und es braucht Gesangstechnik, die die musikalischen Ideen so auf dem tönenden Luftstrom platziert, dass dem Publikum Sehen und Hören vergeht vor Entzücken. Simone Kermes glänzt mit beidem…“
(BR Klassik, 11.08.12)

„Simone Kermes […] scheut keine vokalen  Gratwanderungen und Gipfelbesteigungen. Im Ge­gen­teil, sie hat besonders anspruchsvolle Arien ausgewählt, um erneut zu beweisen, wie mit­reißend  das “Dramma per musica” im frühen 18. Jahrhundert war […]. Simone Kermes singt  Arien, die für die berühmtesten Kastraten wie Caffarelli, Farinelli, Porpo­rino oder Belli geschrieben wurden […] [Sie] beweist […],  dass sie neben kraftvoller Virtuosität auch die Kunst des Legato und des zarten Piano beherrscht. […] In  den 12 Arien, die Simone Kermes auf ihrer neusten CD vorträgt, sowohl hoch­vir­tuose als auch gefühlvoll anrührende Arien,  bis auf zwei Bonus-Arien von Händel sind es allesamt Raritäten,  die man bisher kaum je  hörte, demonstriert sie wieder einmal konkur­renz­los die hohe Kunst  des verzierten Ba­rock­­gesangs. […] diese CD ist einfach unwiderstehlich!“
(MDR Figaro, 14.08.12)

„This collection of castrato arias includes six astonishing discoveries, many recorded for the first time, from Porpora, Johann Adolf Hasse and Giuseppe de Majo, sung by the beguilingly agile Simone Kermes with delightfully pungent playing from La Magnifica Comunitá. Listen through headphones for some glorious detail in the continuo.“
(The Observer, Sunday 26 August 2012)

„Trompetenhaft in lupenreiner, stupender Technik eröffnet Simone Kermes ihr neues Recital…“…“Die Ausnahmekünstlerin vereint auf so wunderbare Weise Herz und Verstand, bündelt wohldosiert ausgefeilte Finessen, halsbrecherische Höhenflüge mit Wärme und Gefühl, dank ihres herrlich timbrierten Materials.“…“Fegefeuer mit hörbarem Spaß am Extremen..,“schwindelerregender Koloraturtechnik…“..“macht den Hörer vor Staunen stumm und entläßt ihn in ein Wechselbad der Gefühle..“..“Dekorativ die luxuriöse und geschmackvolle Gestaltung des Albums mit den vortrefflichen musikwissenschaftlichen Aspekten der Künstlerin selbst und Andreas Dommenz…“
(Der neue Merker , 27.8.2012)

„Neues von der Königin…Simone Kermes wird von CD zu CD immer noch besser und demonstriert mit ihrem neuen Album Dramma, dass sie im Barock-Repertoire nach wie vor keine Konkurrenz hat….“ Wer Simone Kermes kennt, weiß dass sie ihr Publikum keinesfalls nur mit ihren aberwitzig virtuosen Hexenkünsten verzaubert, sondern auch und gerade in ruhigeren Arien zutiefst berührt…“–“Nur eines ist ganz ohne Zweifel klar: An ihrem Thron wird so bald niemand rütteln…“
(Concerti, August 2012)

..Schwindelerrende Höhen…,vokaler Drahtseilakt und Simone Kermes bewältigt ihn nicht nur intonatorisch vollkommen sicher, sondern findet dabei auch noch Zeit und Kapazität zu einer verfeinerten, anrührendende Gestaltung mit differenzierten dynamischen Abstufungen. …“ein wahres Feuerwerk an Verzierungen, Registerwechseln..“..“lohnende Entdeckungen, keineswegs um barocke Massenware…“ .. „Unbedingte Kaufempfehlung!“…
(musik an sich, September 2012)

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