Jürgen Kesting, Opernwelt November 2009
(...) lyrisches Cantabile, zarte Triller an Phrasenenden und pathetische Einfärbungen in sublimer Abstimmung ... es ist bewunderungswürdig wie Kermes in dieser mehr als vierzehn Minuten langen Szene die Spannung nur mit den Mitteln des musikalischen Espressivo zu wahren versteht...“ „..beginnt mit einer leidgetönten Messa di voce ... wie sie eindringlich alle Schatten der Dynamik ausnutzend, intoniert ...Höhepunkt elegisch getönte und sinnlich gesteigerte Traum-Arie....
Volker Hagedorn, Die Zeit Dezember 2009
Bartolis schärfste Konkurrentin – ein Vulkan, Nichts ist ihr zu heiß, nicht zu hoch, neun Stücke, keine Niete (über CD Lava)
Kai Luehrs Kaiser, Der Spiegel November 2009
(...) empfindsamer Vulkan.. seelenvoll und exzentrisch bis zum Übermaß... beeindruckendste Barocksängerin der Gegenwart...
Markus Hürtgen, Hessischer Rundfunk 2009
CD der Woche – LAVA ... ein weiteres Mal große Gesangskunst bewundern... Musik voller Poesie, Leidenschaft und Wahnsinn.
ZDF Mittagsmagazin 2009
Eine Operndiva mit vielen Facetten...
Annnika Täuschel, Dradio 2009
... aufregendes Hörerlebnis.. bruchlos und sicher wie auf den Schienen einer Achterbahn singt sich die Leipzigerin durch die Register, sauber in der Intonation, immer mit 150 Prozent Engagement...
Dagmar Penzlin, NDR Kultur 2009
...es glüht und glimmt ...entfesselt fantasievoll die emotionale Kraft ... gestaltet mitreißend... heiße Energie und Leidenschaft....
MDR Figaro CD-Empfehlung 2009
..wie ein Vulkun bricht die Sängerin aus, sprüht nur so von musikalischen Farben bietet Opulenz und eine Stimmspanne, die erschauern läßt...
Stephan Bartels, Brigitte 26/2009
Die Feuerspukerin , die Locken der Mund die Stimme – Alles an Simone Kermes scheint zu brennen...
Silke Meier Künzel, Klassik.com Oktober 2009
Simone Kermes interpretiert mit einer beneidenswerten Natürlichkeit...
Dirk Schümer, FAZ 2009
halbsbrecherische Koloraturen mit stupender Technik, bewältigt Schwelltöne scheinbar mühelos, hat eine fulminante Wucht in der Stimme , wie jede Begegnung mit dieser Ausnahmesängerin geriet zum Erlebnis.
Münchner Merkur 2009
Keine Arie unter 100 000 Volt...
FAZ Community - Bolschoi Theater Moskau 2009
Liebling des Publikums und Pletnjows, die deutsche Koloraturdiva , Simone Kermes haucht als Königin der Nacht ihr erstes Oh zittre nicht wie ein kühler Oktobermorgen – fährt ihre Schmeichelattake liedgesanglich und tückisch schlicht um mit den nachfolgenden Spitzentönen wie mit Dolchen zielgenau und furchterregend zu jonglieren....
Manuel Brug, Die Welt September 2009
..lauwarm geht es bei ihr niemals zu. Heiß oder Kalt muss es sein, anbrennen darf es auch nicht... himmelhoch geschleuderte Koloraturen zu einer temperamantstrotzenden Vokalwaffe ... eruptiver hat kaum eine andere diese Musik gesungen..
M. Fiedler, Opernglas September 2009
..der breit strömende und zuweilen flammend hell leuchtende ungemein weiche und biegsame Sopran ist wie geschaffen..., mit satt kolorierter Tiefe malt sie..., Die Nuancen besitzen Tiefgründigkeit, die Koloraturen Finesse und Leichtigkeit, die Höhe Form und Festigkeit, die Tiefe Reife und Substanz...
Kai Luehrs Kaiser, Kulturradio RBB 2009
...hypervirtuos, aufgedreht bis zum Anschlag, manchmal leicht trashig strützt sich Simone kermes die „Crazy Queen of Baroque Opera „ per Kopfsprung ins 18. Jahrhundert..
Ingrid Gerk, Der Neue Merker München Dresdner Musikfestspiele 2009
Highlight das Konzert der Sächsischen Staatskapelle Dresden ... Höhepunkt des Abends waren die nichtzuüberbietenden atemberaubenden Koloraturen von Simone Kermes .. sang mit allen tückischen Schwierigkeiten und Finessen wie eine echte Primadonna vergangener Zeiten, schlechthin eine Meisterleistung...
Peter Zacher, Sächische Zeitung 2009
Für eine Ausnahme sorgte die brilliante Sopranistin Koloraturen der Spitzenklasse...Kermes bot hochartifizielle Koloraturen die in jedem Stimmregister ungewöhnliche Kraft ausstrahlten...
Stefan Schickhaus, Rheingau Musikfestival 2009
Eine Frau sing rot – hüftbetontes Barockagieren- explosiv – virtuos furios verglichen mit diesen halsbrecherischen Aktionsprogramm wirkt ein Auftritt von Cecilia Bartoli wie eine Meditiationsübung..... Die Nina Hagen des Barockgesanges – Konzerte mit Simone Kermes haben ein wenig Event Charakter...
Kissinger Sommer Mozart/ Beethoven 2009
...phänomenal der außergewöhnliche Stimmumfang, Ausnahmesopranistin, stupende Technik, diamantklarer Intonation, lupenreiner Stimmführung, atemberaubende Koloraturkaskaden, betörende zärtliche Pianissimi...
Markus Schwering, Kölner Stadtanzeiger Mai 2009
..Stimme wie ein Sturmwind
CD Besprechung WDR 3 April 2008
Simone Kermes singt Antonio Vivaldi
Der "Rote Priester" hielt viel von einer Sopranistin namens Anna Girò - manche meinten sogar, sie sei ihm mehr als nur eine gute Freundin gewesen.Eine besonders gute Sängerin war sie nicht, aber immerhin eine gute Schauspielerin. Dennoch: Wenn Vivaldi eine Oper schrieb, gab es im Ensemble mindestens eine hochkarätige Virtuosin, die ihre Koloraturen wie ein Feuerwerk durch die Luft schleudern konnte. Genau in diesen Partien ist Simone Kermes absolut ohne Konkurrenz. Nach ihrem grandiosen Solo-Debüt bei der Deutschen Grammophon mit geistlicher Musik von Antonio Vivaldi ("Amor sacro") stürzt sie sich jetzt auf die Opern des venezianischen Meisters. Und Simone Kermes lässt keinen Zweifel daran: Dem "Amor profano", der "weltliche Liebe", kommt man allein mit technischer Perfektion nicht bei. Mit lodernder Leidenschaft um so mehr.Redaktion Eva Küllmer
CD Besprechung Bayern 4 Klassik Januar 2008
Amor profano - Vivaldi-Arien / aus den Opern "L'olimpiade", "Orlando furioso", "Semiramide", "Catone in Utica", "Giustino" u. a. Simone Kermes, Sopran - Venice Baroque Orchestra - Leitung: Andrea Marcon - DG (Archiv-Produktion) 477 6618
Wir glauben ihn in und auswendig zu kennen: Antonio Vivaldi, den Geiger und Komponisten unzähliger Sonaten, Concerti, Solo- und Doppelkonzerte - all dies wie von einer bekrönenden Klammer zusammengehalten von seinen Quattro stagioni, den Vier Jahrszeiten, diesem unverwüstlichen Hit des durchaus auch sehr geschäftstüchtigen Musikers. Was erst in den letzten Jahren zusehends in den Blick gerät, ist sein ebenso umfangreiches Vokalschaffen. Es ist erstaunlich, dass die Oper, die in Vivaldis gesamtem Kompositionsleben eine nicht unbedeutende Rolle gespielt hat, immer noch zu einem Großteil terra incognita ist. Immerhin hat Vivaldi zwischen 1713 und 1739 etwa 35 ihm vollständig zuzuschreibende Drammi per musica geschaffen. Vor diesem Hintergrund, Licht und Transparenz in das noch ziemlich diffuse, in jedem Fall aber immense Vokal- und hier insbesondere auch Opernschaffen Vivaldis zu bringen, sind auf dieser CD Arien aus insgesamt 11 Opern enthalten und dazu die galante Arie "La Farfalletta Audace", die nur als Handschrift erhalten ist und bislang noch keiner Oper Vivaldis zugeordnet werden konnte. Insofern ist diese Neuerscheinung auch eine CD für musikalische Schatzsucher. Fünf Arien sind hier erstmals überhaupt auf CD zu hören. Darunter auch Kostbarkeiten wie "Quegl'occhi luminosi" aus der Oper Semiramide, eine Arie mit beeindruckenden Gesangslinien, die Vivaldi seinerzeit dem Kastraten Marianino Nicolini auf die Stimme geschrieben hat.
Nach ihrer CD "Amor sacro", die vor rund einem Jahr erschien, hat sich Simone Kermes nun in Folge nochmals in den Vivaldi-Kosmos der leidenschaftlichen Affekte, der orkanartigen Bravourarien hineingestürzt. Und erneut gewinnt man den Eindruck, Vivaldi ist ein einziger Energiequell für die Sopranistin. Mit Furor, Strahlkraft, Größe, Agilität, immer wieder beeindruckender Höhe, Sinnlichkeit und - wenn es die Kontraste der Arien erfordern - fragiler Zärtlichkeit reißt sie den Hörer mit in den Strudel der stürmischen Vivaldi-Wogen. Intervallsprünge zwischen Kopf- und Bruststimme unternimmt sie mit geradezu abenteuerlicher Lust an intonatorischen Punktlandungen. Simone Kermes lebt die Stürme des Lebens, die Vivaldi in seinen Arien so plastisch und drastisch auskomponiert, mit grenzgängerischer Abenteuerlust aus. Im Venice Baroque Orchestra unter Andrea Marcon hat sie ein befeuerndes Ensemble an ihrer Seite. Hier stacheln sich zwei gegenseitig an und finden gemeinsam zu zarter Poesie und mitreißendem Drive. Das ist Vivaldi in Topform.
Ursula Adamski-Störmer, Bayern 4 Klassik
Gerhard Persché, Opernwelt April 2007
(..) roten Glut, Leidenschaft, Ekstase. Genau so präsentiert Simone Kermes diese Werke.
Jürgen Holwein, Stuttgarter Nachrichten April 2007
Sie kann mit der Stimme weinen, lachen, sich jubelnd unter die Nachtigallen mischen, höher steigen als eine Lerche, die Seele streicheln, ekstatisch glühen und feinste Schattierungen im Allerleisesten in wahnwitziger Höhe sauber ausführen. Rund um gesund ist diese Stimme. Allen Anforderungen der mit trickreichen Schwierigkeiten gespickten Partituren wird sie gerecht. Simone Kermes ist ein deutsches Wunder. Nichts scheint ihr unmöglich. Wer wissen will, was Gesangskunst vermag, höre zu. Es ist zum Niederknien (...)
R. Tiedemann, Das Opernglas Maerz 2007
Simone Kermes zelebriert das alles genüsslich mit hoher vokaler Flexibilität, sicherer, rhytmisch präziser Intonation selbst im haarsträubendsten Koloraturfeuerwerk und vollem, farbenreichem Ton – womit sie sich wohltuend abhebt von mancher Vorgängerin. Hier ist ein echtes „Vollweib“ am Start, mit leidenschaflich blutvollem, femininem Timbre und dramatisch aufgeladener Emotionalität (...)
Ulrich Schreiber, Frankfurter Allgemeine Zeitung Maerz 2007
Kermes stieg zu einer weltweit gefragten Händel-Spezialistin auf, wovon viele Aufnahmen und Auszeichnungen künden...“.verblüfft Kermes immer wieder mit klangfarblich variantenreicher Legatokunst, entschwebenden Pianissimi und ihren bis über das hohe C hinaus traumhaft sicheren Koloraturen: Höhenflüge in Stil wie in der Technik (..)
Raliza Nikolov, NDR Kultur Februar 2007
Wer Simone Kermes schon einmal live auf der Bühne erlebt hat, weiß um die enorme Präsenz dieser energischen Sängerin. Das Ergebnis ist eindrucksvoll..halsbrecherisch, virtuos, imponierend (...)
U. Adamski-Störmer, Bayerischer Rundfunk Februar 2007
(...) Sie hat eine makellose, überirdische Höhe, leicht souverän, strahlend, obertonreich, die auch im noch so verhaltenen piano paradiesisch fokussiert bleibt..Ihre Stimme wirkt wie ein Lichtstrahl, der auf einen Diamanten trifft: Es funkelt in allen Spektralfarben (...)
3SAT Foyer, ZDF Theaterkanal Oktober 2005
Senkrechtstarterin der Oper: Simone Kermes (...)
Jürgen Kesting, Frankfurter Allgemeine Zeitung April 2005
Star der Aufnahme ist die Sopranistin Simone Kermes. Sie brilliert mit hauchzarten Pianissimi in höchster Lage und mit erstaunlichen messa di voce-Effekten (...)