Music

Love

“Auf ihrer aktuellen, schlicht “Love” genannten CD verzichtet [Simone Kermes] auf jegliches Liedgut, das an der emotionalen Oberfläche bleibt. Stattdessen hat sie ein Album konzipiert, das die Facetten der Liebe ausleuchtet – und das alles mit Kompositionen aus längst vergangenen Jahrhunderten.”

(Crescendo 02/2016)

 

“Simone Kermes ist eine ausgezeichnete Sängerin, deren weltweiter Erfolg ihrer exzentrischen Show […], aber auch einer enormen musikalischen Erzähl- und Gestaltungskunst zu verdanken ist. […] Bei “Love” ist sie ganz auf ihrem Terrain. […] Gerade und unverkrümmt wie Stricknadel-Stiche setzt Kermes ihre Töne in die herrlichen Arien und Lieder von Monteverdi, Merula, Purcell, Legrenzi, Eccles, Cesti, Dowland und vielen anderen Liebesliedermachern von der Renaissance bis zum Vollbarock. Genau ihre Baustelle!”

(Rondo Nr. 1/2016)

 

“Wer mit Simone Kermes die “Crazy Queen of Baroque” assoziiert […], kommt aus dem Staunen gar nicht heraus, wenn er Simone Kermes’ neues Album “Love” hört. Hier ist nichts Primadonnenhaftes mehr zu spüren, werden keine Koloraturgebirge erklommen, nichts ist “crazy” oder “ausgeflippt”. Stattdessen ist ein Gesang zu hören, der schlicht ist, der ganz von innen kommt, der Seele zeigt. Simone Kermes hat siebzehn Stücke aus dem 17. Jahrhundert ausgewählt, die um das Thema Liebe kreisen, in allen nur denkbaren Facetten. […] In Enrico Casazza hat Simone Kermes einen idealen Partner gefunden, der ihr mit seinem Orchester La Magnifica Comunità in allen emotionalen Höhen und Tiefen zu folgen bereit ist und regelrechte Wunder an Einfühlungsvermögen vollbringt. Viele der siebzehn Stücke sind mal mehr, mal weniger arrangiert, uminstrumentiert oder teilweise improvisiert, damit sie trotz aller Unterschiedlichkeiten eine Einheit ergeben und eine Love-Story erzählen. Das ist alles brilliant gelungen.”

(Opernglas 4/2016 zu Simone Kermes: Love)

 

„Auf ihrem grandiosen neuen Album […] zeigt sie sich in keinem Moment als exaltierte Koloraturdiva, sondern malt Begehren, Verzweiflung und Erfüllung mit dosierter Energie und differenziertester Dynamik. Mit überraschend subtiler Gestaltungskunst und ihrer bekannten stupenden Gesangstechnik nimmt sie den Hörer mit auf eine sinnlich-sanfte Liebeslieder-Reise durch die europäischen Fürstenhöfe des 17. Jahrhunderts. Sie musiziert frei und spontan mit ihrem Orchester und macht umwerfende Entdeckungen, wie die berückend schlicht interpretierten Gesänge von Tarquinio Merlua oder zwei eigenwillige Mad Songs von John Eccles, formt aber auch die weniger bekannten Stücke mir der individuellen Charakteristik ihrer Stimme zu wirklichen Renaissance-Solitären.“
(Concerti 4/16 zu Simone Kermes: “Love”)

 

“5 Sterne: Mit ihrem Konzeptalbum “Love” beschenken die geniale Simone Kermes und ihre wunderbaren Mitmusiker die Welt mit einer Aufnahme, die in seltener Weise glücklich macht, weil sie so sinnlich, so emotional und dabei höchst durchdacht und sensibel ist. Simone Kermes’ Gesang ist derart frei, dass er ganz unmittelbar wirkt. Vom ersten “Amor”-Seufzer an dringt er in die Seele und ruft tiefe Empfindungen der Sehnsucht und der Hingabe hervor. Alles ist Ausdruck, jede Phrasierung, jede Artikulation, jeder Atem ist Bestandteil der Botschaft: Der Mensch ist zur Liebe geboren, ob sie sich nun in Gegenseitigkeit erfülle oder nicht.“

(Fono Forum 4/2016)

 

“5 Sterne: Wenn Simone Kermes singt, nimmt sie den Zuhörer mit auf einen Ritt auf der Rasierklinge. Die geborene Leipzigerin […] riskiert viel mehr als so manche Kollegen für das, was ihr wichtig ist: die Zuhörer zu berühren. Ihr Sopran schwingt sich aus volltönendem Brustregister hinauf in die abenteuerlichen Höhen der Koloraturen, wie sie gerade die Barockmusik so überschwänglich hervorgebracht hat. Dabei spannt die Sängerin die Melodiebögen weit, geht mit stupender Technik zu Werke und doch manchmal wie entblößt in ihrem bisweilen vibratolos, mit der Intonation spielenden Timbre. Ihre neue CD “Love” begibt sich auf die Reise zu bekannten Zielen im Europa des 16. und 17. Jahrhunderts. […] Die Musik zärtelt und glüht, kokettiert und vergeht vor Sentiment. Und Simone Kermes erweist sich als in Liebesdingen überaus Erfahrene, ja, den Tändeln der Liebe Verfallene. Schön.”

(Aachener Nachrichten, 04.03.2016 zu Simone Kermes: Love)

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Tracklisting

1. Lamento Della Ninfa: Amor, Amor
2. Folle E Ben Che Si Crede
3. Quelles Beautes, O Mortels (Recit De Mnemosyne)
4. Ay Amor Loco
5. Che Si Puo Fare?
6. Sombres Deserts
7. If Love’s A Sweet Passion
8. Grida L’alma A Tutt’ Ore

 

9. Frescos Ayres Del Prado
10. Chi Vuol Ch’io M’innamori
11. Chi Mi Tolse Alle Sfere! … Lumi Potete Piangere
12. I Burn, I Burn
13. Disserratevi Abissi
14. Restless In Thoughts
15. Now, O Now I Needs Must Part
16. Piu Bella Maesta … Dormi, Dormi Ben Mio
17. Thy Hand Belinda … When I Am Laid In Earth (Dido’s Lament)

Simone Kermes (Soprano)

La Magnifica Comunità

Claudio Monteverdi (composer)
Henry Purcell (composer)
Tarquinio Merula (composer)
Enrico Casazza (maestro)